31.07.2012

Heute war nun der große Tag! ... TÜV Vorführung in Balingen mit Vollabnahme und Oldtimergutachten. Ich bin total aufgeregt und konnte die Nacht kaum schlafen. Der Ural ist bereit, ich hoffe, dass ich an alles gedacht habe. Die Unterlagen für den TÜV sind zusammengestellt, jetzt kann mir niemand mehr helfen.









Vorher hatte ich mir wieder ein Überführungskennzeichen organisiert und mit meinem Sohn den Koffer eingeräumt. 2 Betten, einen Tisch, eine Spüle, Matratzen, eine Kühlbox und ein Mobilklo, das sollte doch eingentlich für den TÜV reichen, damit mein Ural als Wohnmobil anerkannt werden kann.



Ich war 4 Stunden beim TÜV, der Chef vom TÜV in Balingen hat selbst die Vollabnahme und das Oldtimergutachtern erstellt. Und, was soll ich sagen?

Vollabnahme ohne Mängel, Oldtimergutachten ohne Beanstandung und Zulassung als So. KFZ Wohnm. ueb. 2,8 T !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Das bedeutet, dass ich als Oldtimer auch durch Umweltzonen fahren darf und durch die Zulassung als So. KfZ Wohnmobil über 2,8 t darf ich auch dann fahren, wenn normale LkW nicht fahren dürfen. Zum Beispiel an den Sonn- und Feiertagen als auch in den Ferien, wo es auf bestimmten Autobahnstrecken Ferienfahrverbote für LkW gibt.

Klasse, da hat sich die ganze Arbeit und die Anspannung der letzten Monate echt gelohnt. Genial!


11.07.2012

Die Wiedervereinigung meines Urals von Koffer und Fahrgestell hat heute stattgefunden. In direkter Umgebung von unserer Garage ist ein Kranunternehmen und die haben mir den Koffer wieder auf den Ural gehoben.



Endlich!


30.06.2012

Heute standen diverse Kleinigkeiten auf dem Programm, wie z.B. die Ergänzung des Urals mit Ersatzrad, Abschleppstange und Bordwerkzeug, dann der Wechsel der Scheibenwischer (zum Glück hatte ich mir aus Russland noch welche mitgebracht!), das Anstreichen der Radnabenabdeckungen und so weiter. Mit einer rote Nummer machte ich gemeinsam mit meinen beiden Schrauberkollegen die erste Testfahrt. Vor allem ging es darum, die überholten Bremsen einzubremsen und den Motor für den fälligen Ölwechel warm zu fahren.

Die Bremsen funktionieren super, vor allem sprechen sie nach der Neueinstellung der Bremsbacken sehr gefühlvoll an und nicht mehr so brutal wie vorher. Fast schon wie bei einem PkW. An dieser Stelle vielen Dank an meinen Uralcoach Martin für seine vielen Tipps und die Zeit, die er für mich geopfert hat!!

Wir sind rund 50 km gefahren, haben danach den Ölwechsel durchgeführt und nun muss nur noch der Koffer wieder auf das Fahrgestell. Morgen früh bin ich beim Chef vom TÜV Balingen bei einer Vorbesprechung zur notwendigen TÜV - Vorführung (Oldtimergutachten und Vollabnahme).



29.06.2012

Nachdem die Bremsen instand gesetzt, die Bremsschläuche gewechselt, neue Luftkessel eingebaut und in diesem Zusammenhang die gesamten Anschlüsse neu gemacht worden sind, konnte ich die gestrahlten und neu lackierten Staukisten wieder montieren.



Dann wurden noch diverse Arbeiten durchgeführt:

- Keilriemenwechsel, die alten Keilriemen sehen echt schlimm aus.



- Kühlwasser mit Frostschutz frisch aufgefüllt,

- Austausch der Handgriffe an Fahrer- und Beifahrertür, die alten Griffe waren völlig verrostet und die Schlösser nicht mehr zu gebrauchen. Das war eine hakelige Angelegenheit, ich bin froh, dass mein Freund Andreas die dafür notwendige Geduld und das nötige Geschick dazu hatte. Ich hätte es nicht geschafft.


- Starterbatterien geladen

- Kontrolle der gesamten Elektrik, juhu, die Lampen gehen alle!


- die Montage der Räder

- Einstellung der Bremsen (mit fernmündlicher Beratung von meinem persönlichen Uralchoach Martin) und letztendlich ...

der finale Rollout nach allen bisher durchgeführten Arbeiten!!!!! Der Ural fährt wieder, ist das nicht geil!



Und er sieht so gut aus, ich bin richtig stolz auf mich und ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, ohne deren Hilfe ich das nicht so schnell geschafft hätte!



Das obligatorische Feierabendbier war heute bitter nötig und es hat soooooooooooooo gut geschmeckt!


03.06.2012

Heute wurde wieder was geschafft:

1. Bremsen auf der Fahrerseite auseinandergebaut, schön entrostet und sauber gemacht

2. neue Radbremszylinder auseinander genommen, sauber gemacht, die Konservierungspaste entfernt, mit neuen  Topfmanschetten (aus Westproduktion) zusammengebaut und montiert

3. Bremsen wieder montiert, wobei die neuen Rückholfedern ziemlich gezickt haben

4. Dichtungsringe für die Reifenfüllanlage gewechselt

5. Alles wieder schön abgeschmiert, Bremstrommeln wieder drauf und gut!

6. und alles noch fotografisch für den TÜV dokumentiert.





28.05.2012

Pfingsten war wieder Großeinsatz, Fahrgestell ist im Großen und Ganzen entrostet und mehrfach mit schwarzen Brantho Korrux 3in1 gestrichen.






12.05.2012

Wieder ein Tag am Laster gearbeitet, mein Sohn hat weiter an der Entrostungsfront am Fahrgestell gekämpft und ich habe die gestern besorgten Siebdruckplatten in den LAK eingebaut. Nun ist endlich wieder ein Fußboden drinne und es stinkt nicht mehr.



Sieht doch schon ganz gut aus, richtig wohnlich!

09.05.2012

Heute habe ich den restlichen Dreck aus dem LAK gefegt und sauber gemacht.


Und dann mit dem schwarzen Brantho Korrux 3in1 zweimal die Stege gestrichen. So schnell kommt jetzt kein Rost mehr dran.


05.05.2012

Mein Sohn und ich haben angefangen, den Fahrzeugrahmen auf der Fahrerseite zu schleifen, damit er neu gestrichen werden kann.





Parallel dazu begann ich mit den Arbeiten am Koffer, einem LAK II. Dort war eine Panzerwerkstatt untergebracht und so riecht es auch im Inneren. Nach altem Öl und brackigen Wasser, bevor ich hier schlafen kann, muss erst einmal der alte Boden raus.


Gesagt, getran und unter dem alten Boden fanden wir diese Sauerei:



Hier hilft nur schleifen und saubermachen. Zum saubermachen habe ich zum Glück einen Kärcher und damit das Wasser auch weider abfließen kann, sollte man vorher ein paar Abflusslöcher in den Boden bohren. Danach sah es schon deutlich freundlicher aus.



05.05.2012

Die ersten schönen Frühlingstage haben uns nicht nur für das Schrauben motiviert, sondern wir haben mit unserer Garagengemeinschaft erst einmal angegrillt.




14.04.2012

Mein Russlandprojekt und der lange Winter sind zu Ende, so dass ich nun endlich wieder schrauben kann. Ich konnte einige Ersatzteile im Laufe der letzten 9 Monate mit nach Deutschland bringen, so z.B. Radbremszylinder, Hauptbremszylinder, eine Wasserpumpe, eine Lichtmaschine, eine Vielzahl von Dichtungen und Schläuchen aller Art und und und. Mal sehen, ob diese Sachen ausreichen.

Nachdem im September 2011 wegen der nicht passenden Schlauanschlüsse die beiden anderen Räder nicht montieren konnte, hatte ich die Felgen zur Korrektur bei meinem Reifenguru gehabt. Zwischenzeitlich habe ich sie wieder abgeholt, so dass wir nun endlich die beiden fehlenden Räder montieren konnten.




Es ist schon ein deutlicher Unterschied zwischen der alten und neuen Bereifung! Die neuen Pirelli PS22 (14.00R20) machen wirklich eine gute Figur! Wie ihr sehen könnt, habe ich den Ural so weit wie möglich von der Wand weggestellt, damit wir Arbeitsfreiheit für die Überholung der Bremsen und der Renovierung des Fahrgestells auf der Fahrerseite haben.




Mit schwerem Gerät werden die Radmuttern gelöst, ich bin sehr froh, dass ich mir dazu einen großen Schlagschrauber ausleihen konnte. Per Muskelkraft ist das ein gewalter Aufwand. Nachdem die Räder unten sind, geht es mit der Demontage der Bremsen weiter.





Wie auf der Beifahrerseite auch siehen die Bremsen außen und innen nicht wirklich vertrauenserweckend aus.












Zu guter Letzt haben wir die Achsen wieder abgedeckt, damit das Innenleben vor dem feinen Schleifstaub geschützt wird.