03. - 04.11.2012 - Allrad - Herbstreffen auf der Schwäbischen Alb im Waldpark Hohenstadt

Seit 2010 bin ich begeisteter Leser und Aktivist der Allrad-LkW-Gemeinschaft im Internet. Bis auf einen Kurzbesuch beim Alteimertreffen (AET) 2010 in St. Georgen und ein paar Stammtischbesuchen konnte ich bisher an den verschiedenen Treffen nicht teilnehmen.

Nachdem nun mein Iwan fahrbereit und zugelassen ist, habe ich die Chance genutzt, mit vielen Gleichgesinnten beim Herbsttreffen auf der Schwäbischen Alb im Waldpark Hohenstadt die Saison zu beenden. Am Samstag morgen traf ich mich in der Nähe von Meßstetten mit zwei anderen positiv Verrückten und gemeinsam sind wir im Konvoi über die schöne schwäbische Alb nach Hohenstadt gefahren. Im dortigen Waldpark gesellten wir uns dann zu den anderen Allradlern und haben einen wirklich schönen Abend verlebt. Dieselgespräche, Dieselgespräche, Dieselgespräche ...

Nachfolgend ein paar Impressionen:













Am Sonntag ging es wieder ganz entspannt nach Hause. Ein schöner Wochenendausflug!


22. - 26.08.2012 - Teil 2 der Deutschlandtour

Am 20.08. bekam ich den Anruf aus Dresden, dass ich meinen Ural wieder abholen kann. Also wieder die Sachen gepackt, einen Mietwagen organisiert und nach Dresden gefahren.

Dort habe ich meinen Ural wieder übernehmen können, mit neuem Temperaturgeber, ausgewechselten Dichtungen und mit einer Durchsicht gecheckt. Damit konnte ich  mich beruhigt auf den 2. Teil meiner Deutschlandtour begeben. Von Dresden bin ich durch das Erzgebirge bis nach Annaberg-Buchholz und dort traf ich mich mit Rainer, einem Bekannten aus meinem Forum Allrad-LkW-Gemeinschaft mit seiner LkW-begeisterten Tochter und seinem Unimog auf einen Kaffee.





Er gab mir dann den Tipp, die Nacht beim Campingpark Greifensteine zu verbringen. Dort war ich der Einzigste, niemand hat eine Notiz von mir genommen.



Am nächsten Morgen bin ich nach Pößneck zu meinem Uralkumpel Quecke gefahren. Unterwegs habe ich auch einmal eine Pause gemacht.



Natürlich hat mein Freund Quecke eine kleine Probefahrt mit meinem Iwan gemacht und war begeistert. Sein Ural ist auf dem folgenden Bild zu sehen.



Von Pößneck aus bin ich zum Burkhardt in die Nähe von Rudolstadt gefahren, ebenfalls ein Bekannter aus dem Allrad-LkW-Forum. Eine schöne Gegend!





Anschließend bin ich zu meinem Bruder nach Suhl gefahren, ich war zum Grillen eingeladen. Die Zufahrt zum Haus meines Bruders ist sehr eng, so dass ich rückwärts fahren musste. Das ist doch für einen alten Militärkraftfahrer, der das Rückwärtsfahren nur mit Spiegel von der Pieke auf gelernt hat, natürlich kein Problem!





Einen schönen Stellplatz habe ich dann auch gefunden. Vor allem getarnt!





Abends kamen die Kumpels von meinem Bruder, was habe ich gefeiert, als die aufgetaucht sind! Haben die etwas verwechselt? Es wurde ein wirklich gelungener Abend, es wurde sehr viel gelacht und wir hatten jede Menge Spass.





Nach dem Ausschlafen ging es erst noch auf eine Ehrenrunde durch Suhl und zum Gelände der ehemaligen Offiziershochschule der Grenztruppen der DDR auf dem Suhler Friedberg. Dann hieß Abschied nehmen und die Fahrt ging über Eisenach nach Eschwege, wo ich meinen besten Freund Frank, der dort ein Kinderspieleparadies betreibt, besucht habe.



Weiter zum Übernachten nach Northeim, weil der Opa meiner Frau sich noch einmal den Ural ansehen wollte. Am nächsten Tag bin ich von Northeim nach Fulda gefahren und dort habe meine Frau vom ICE - Bahnhof abgeholt. Wir waren von meinem Uralcoach Martin zu einem Sommerfest eingeladen und ich habe mich sehr gefreut, dass nun endlich auch meine Frau mitgefahren ist. Sie hat sofort die Funktion des Navigators übernommen.



Und ich freue mich wie Bolle, dass wir nun zusammen on Tour sind.



Anlass für das Sommerfest war der Geburstag der familieneigenen BMW.



Der Ural von Martin diente zur Befestigung des Festzeltes.



Es war ein schönes Sommerfest, leider vergaß ich Abends, Bilder zu machen. Bis spät in die Nacht wurde viel gelacht, diskutiert und alle hatten jede Menge Spass. Vielen Dank an Martin für die Einladung, wir kommen gerne wieder.



Am nächsten Morgen ging es nach dem Aufräumen auf die letzte Etappe in Richtung Heimat. Über Hanau, Höchst im Odenwald, Sinsheim, Pforzheim und Freudenstadt fuhren wir nach Oberndorf am Neckar, wo der Ural nach ca. 2.800 Kilometern wieder in seine Garage durfte.

Der 2. Teil der Deutschlandtour war ca. 1.200 km lang und sah so aus:



Meine erste Tour mit meinem Iwan war von Höhepunkten und auch von Tiefschlägen gekennzeichnet, es hat riesigen Spass gemacht und ich kriege heute immer noch nicht das Grinsen aus meinem Gesicht heraus. Einfach Klasse!


01. - 09.08.2012 - Teil 1 der Deutschlandtour

Nachdem ich am 31.07.2012 nun endlich den Segen des TÜV Balingen in Form einer Vollabnahme ohne Mängel, eines Oldtimergutachtes und der Einstufung als So. KFZ Wohnm. ueb. 2,8 t erhalten hatte, konnte ich den Ural am 01.08.2012 offiziell zulassen.

Da meine Schwester am folgenden Wochenende in Halberstadt (Harz) ihre Silberhochzeit feiern wollte, habe ich mir ein paar Tage frei genommen und eine kleine Rundtour durch Deutschland organisiert.

Als erstes bin ich von zu Hause in die Nähe von Korbach in Nordhessen gefahren, da ich dort zwei Tage bei meinem Kunden, ein Alten- und Pflegeheim zu tun hatte. Man kann ja das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden, oder? Das war ein Auflauf bei den alten Herren, als ich mit dem Ural auf dem Hof gefahren bin. "Sind die Russen da?"





Am Freitag bin ich von Korbach nach Katlenburg (bei Northeim) zur Familie meiner Schwägerin gefahren. Meine Frau kam mit dem PkW nach, am Samstag war ja die Silberhochzeit. Die Kinder haben sich sehr gefreut und den Ural gleich als Spielparadies entdeckt. Leider ist mir auf dem Weg dorthin bei Hann. Münden der Motor etwas zu heiß geworden, so dass ich unterwegs eine kleine Zwangspause einlegen musste.


Am Samstag Morgen bin ich ganz entspannt über den Harz nach Halberstadt gefahren, eine tolle Gegend. Den Ostharz kenne ich aus der Zeit meiner Berufsausbildung, ich war 3 Jahre in einem Internat in der Nähe von Blankenburg / Harz. Der Ural ist die Harzer Berge ohne Probleme hochgegraxelt, echt klasse. Einziges Problem war nur, dass er langsam laut wurde. Ich vermutete, dass sich an den Krümmern etwas gelockert hatte, was aber leider nicht der Fall war. Alle Schrauben saßen bombenfest. Da ich im Moment nix tun konnte, ging die Fahrt nach der Silberhochzeit meiner Schwester weiter. An meiner kleinen Tour sollte eigentlich mein Sohn teilnehmen, leider hatte er kurzfristig keine Lust mehr auf einen Männerausflug. So bin ich alleine weitergefahren, da meine Frau so schnell auch keinen Urlaub bekommen hatte. Sie ist mit dem Auto wieder direkt nach Hause gefahren. Sehr schade, denn zu zweit hätte die Tour sicherlich viel mehr Spass gemacht.

Von Halberstadt ging es über Oschersleben, Magdeburg in Richtung Stendal und zur Elbefähre bei der Hansestadt Havelberg. In Oschersleben stoppte ich beim dortigen Ossimuseum.









Abends bei der Fähre angekommen habe ich über die Elbe gesetzt und dort einen schönen Platz für die Nacht gefunden.








Am nächsten Tag bin ich über Kyritz, Neuruppin, Liebenwalde, Eberswalde und Bad Freienwalde nach Küstrin gefahren und konnteauf der polnischen Seite meinen Tank voll machen. Der Preisunterschied war zwar nicht ganz so groß, aber bei 160 Litern Diesel machen auch 5 Cent was aus. Nach der Tank- und Einkaufspause bin ich auf der polnischen Seite bis Frankfurt / Oder und am Helenesee habe ich auf dem dortigen Campingplatz die Nacht verbracht. Ein schöner Campingplatz und vor allem ein toller See, das Baden war nach dem Tag auf dem Fahrersitz sehr erfrischend.

Die Mittagspause unterwegs fand auf einem alten Militärflughafen statt:






Am nächsten Tag bin ich weiter in Richtung Süden. Quer durch Ostbrandenburg, immer an der Oder lang. Eine tolle Gegend. Über Eisenhüttenstadt, Guben und Forst nach Weißwasser.



Hinter Boxberg kommt der Bärwalder See und dort habe ich mir ein Plätzchen gesucht. Ganz still und einsam direkt am See in einem Kiefernwäldchen. Auf dem Weg dorthin achtete ich peinlichst genau darauf, kein Verbotsschild zu überfahren - und - es hat geklappt. Es war ein toller Abend, schön warm, das Wasser war herrlich zum Baden, echt klasse!









Am nächsten Morgen fuhr ich über Görlitz und Löbau in Richtung Dresden, um meinen Freund Peter zu besuchen. Der hat auch einen Ural und wir haben die Gelegenheit für eine kleine gemeinsame Ausfahrt genutzt. Die Menschen am Straßenrand müssen gedacht haben, jetzt kommt die alte NVA zurück. Ein anschließendes Fotoshooting war natürlich Pflichtprogramm.







Beim Abendessen wurde gefachsimpelt und bei der Gelegenheit berichtete ich Peter von dem lauten Krümmer. Er gab mir den Tipp, bei den Brüdern Möller in Dresden einfach mal einen Check durchführen zu lassen. Am nächsten Morgen bin ich dorthin, Peter hatte mich telefonisch angekündigt. Nach einer kurzen Überprüfung kam die schlechte Nachricht, dass eine Krümmerdichtung auf Grund der Überhitzung durchgebrannt war und die heißen Abgase bereits zwei Zylinderkopfdichtungen angegriffen hatten. Sie empfahlen mir, den Ural in Dresden stehen zu lassen, sie würden die Reparatur durchführen. Sie konnten mir leider nicht garantieren, dass die Dichtungen bis nach Hause durchhalten würden.

O.K., das war die beste Lösung, bevor ein größerer Schaden entstehen würde. Ich besorgte mir einen Mietwagen und bin nach Hause gefahren. Dort habe ich die notwendigen Dichtungen in ein Päckchen gepackt, nach Dresden geschickt und die Jungs konnten den Ural wieder reparieren. Darüber bat ich sie noch um einen kompletten Check vom Motor, da ich diesbezüglich noch viel darüber weiß.

Es stellte sich heraus, dass die Ursache für die Überhitzung ein defekter Temperaturgeber war. Dadurch wurde die Temperatur nicht mehr korrekt angezeigt und somit konnte ich gar nicht mitbekommen, dass der Ural so heiß geworden ist. Der Temperaturgeber wurde getauscht und dann wurde noch die Einspritzpumpe neu abgedichtet.

So sieht meine bisher gefahrene Tour aus, rund 1.600 km:



12. - 15.07.2012 - Bang Your Head in Balingen

In Balingen ist wie jedes Jahr das Bang Your Head Festival. Damit ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann, habe ich für den Donnerstag Vormittag nun endlich den Termin beim TÜV in Balingen für die Vollabnahme und das H-Gutachten vereinbart.

Am Vorabend wurde mittels eines Krans der Koffer wieder auf den Ural gehoben. Als ich dann nach Hause fahren wollte, musste ich leider einen Plattfuß am mittleren Rad auf der Beifahrerseite feststellen.


Es war bereits spät abends und es war klar, dass ich erst das Ersatzrad montieren muss, um die Termine am nächsten Tag schaffen zu können. Aber ich hatte nach einem sehr arbeitsreichen und stressigen Schraubertag schlicht überhaupt keine Lust auf einen nächtlichen Reifenwechsel, deshalb habe ich diesen erst am nächsten Morgen gemacht. Der Termin beim TÜV wurde abgesagt, aber mit dem bereits besorgten Überführungskennzeichen bin ich nach dem Reifenwechsel (alleine vom Rausholen des Werkzeuges bis zum Verpacken des Werkzeuges ca. 45 Minuten) in Ruhe nach Hause gefahren, habe die Bang-Your-Head-Notfallausrüstung in den Laster gebracht und bin ganz entspannt nach Balingen gezuckelt. Einen zentralen Stellplatz hatte ich gleich gefunden, mit dem Ural war ich bei den Heavy Metal - Fans echt angesagt.






Bis Ende März 2012 war ich in Russland tätig, nachfolgend noch ein paar Bilder aus dieser Zeit:

Im Januar war ich auf Dienstreise in Kirow, dort waren wir in der ehemaligen Zarenresidenz eingeladen..



weitere Bilder aus Chaykovskiy











Bei minus 35 Grad Celsius, eiskaltem Wind und einem genialem Wetter auf der Kama unterwegs:





















Zu guter Letzt noch ein paar Impressionen aus Moskau. Im Rahmen meiner Tätigkeit musste ich öfters mal nach Moskau zu Besprechungen mit unserem Auftraggeber.



der rote Platz, das Zentrum der Macht in Russland









Das Kaufhaus GUM











Und was finde ich hier in den teuersten Delikatessenläden? Klar, das Dingslebener Bier!



Anschließend bin ich noch im Moskauer Hard Rock Café gewesen, echt cool!